Was ist Zirkuläre Wertschöpfung?

Von Anfang an mitdenken, was am Ende geschieht.

Bei der Entwicklung und Fertigung neuer Produkte von Vornherein mitdenken, wie sie effektiver und länger genutzt werden können, und was passiert, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Dies ist der Grundgedanke der Zirkulären Wertschöpfung.

Dabei wird in möglichst geschlossenen Kreisläufen gedacht, um die Verwertbarkeit von Produkten und Materialien zu gewährleisten.

Die R-Strategien

Die R-Strategien werden häufig als das Grundgerüst und Kernelement der Circular Economy und Zirkulären Wertschöpfung bezeichnet. Sie beschreiben die neun wichtigsten Herangehensweisen zum Gelingen einer nachhaltigen wirtschaftlichen Transformation. 

Refuse

Konsument benötigt ein Produkt nicht mehr, da sein Nutzen auf andere Weise befriedigt wurde

Rethink

Produktnutzung intensivieren, beispielsweise durch Sharing-Angebote

Reduce

Rohstoff- und Materialeinsatz durch erhöhte Effizienz in Produktion oder Nutzung reduzieren

Reuse

Produkt wiederverwenden

Repair

Produktlebensdauer durch Wartung und Reparatur verlängern

Refurbish

Alte Produkte wiederherstellen, restaurieren und den neusten Anforderungen anpassen

Remanufacture

Teile eines alten Produkts in ein neues Produkt mit derselben Funktion integrieren

Repurpose

Teile eines alten Produkts in einem neuen Produkt mit anderer Funktion nutzen

Recycle

Wertstoffe wieder verwerten

Ökonomisch wachsen. Nachhaltig wachsen.

Ein Umdenken entkoppelt wirtschaftliches Wachstum idealerweise von der Entnahme von Primärrohstoffen und steigert gleichzeitig die Wertschöpfung. Neben der voranschreitenden Effizienz (Erzeugen wir viel Wert mit wenig Einsatz?) wird dies durch die gesteigerte Effektivität (Erzeugen wir Abfälle oder Wertstoffe?) erreicht.

Zirkulär gestalten

Produkte, Verfahren und Geschäftsmodelle
werden dementsprechend ganzheitlich überdacht und zirkulär gestaltet. Dadurch geht das lineare, Abfall-produzierende Wirtschaftsmodell in ein Kreislaufmodell über. Wenn mehrere Unternehmen in unserer Region so denken und handeln, verknüpfen sich Wertschöpfungsketten neu miteinander. Es entsteht eine unternehmensübergreifende              Wertschöpfungsmatrix, von der alle profitieren.

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Julian Mast

Etablierung Zirkulärer Wertschöpfung

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