Liebe Interessierte und Forschende,
wir möchten Sie hiermit zur nächsten Ausgabe unseres #CEresearchNRW-Webseminars einladen, das am Donnerstag, den 15.02.2024 ab 15 Uhr startet.
Die Vorträge zeigen anhand des urbanen Reallabors „Haus der Materialisierung“ und des Projekts UrbaneProduktion.Ruhr auf, welche Bedeutung das Schaffen geeigneter Orte als Instrument für Circular Economy in der Stadtentwicklung (Circular City) hat und wie dies umgesetzt werden kann. Als Referent:innen konnten wir Kerstin Meyer und Johannes Scholz gewinnen. Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet, es erscheint allerdings ein Nachbericht.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
15h – 15:15 Uhr: Begrüßung und Einführung durch das Prosperkolleg
15:15-15:45 Uhr: Kerstin Meyer (Westfälische Hochschule, Institut Arbeit und Technik) :
Urbane Produktion – Definition, Entwicklung, Potenziale und Herausforderungen
Orte der Produktion, Reparatur und des Handwerks und Recyclings werden seit Jahrzehnten weniger in Deutschland. Der Fokus in der Stadtentwicklung lag lange Zeit auf Büroimmobilien, Einzelhandel, Orten für die Kultur- und Kreativwirtschaft und akut auf der Schaffung von Wohnraum. Flächen und Immobilien der Produktion wurden vielerorts umgenutzt. Im Vortrag von Kerstin Meyer (IAT) wird zunächst definiert, was unter urbaner Produktion und auch unter der produktiven Stadt, wie sie in der Neuen Leipzig-Charta gefordert wird, zu verstehen ist. Anschließend werden die Entwicklungen in Deutschland der letzten Jahre dargestellt und von Erfahrungen aus dem BMBF-Forschungsprojekt UrbaneProduktion.Ruhr bei der Wiederansiedlung von urbaner Produktion in leerstehenden Immobilien berichtet.
15:45 Uhr -16:15 Uhr: Johannes Scholz (Technische Universität Berlin, Fachbereich für Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie): Haus der Materialisierung Berlin
Das Berliner Haus der Materialisierung (HdM) ist ein urbanes Ressourcenzentrum, welches einen ein Ort für Initiativen schafft, die eine nachhaltige und ressourcenschonende Lebensweise erproben sowie notwendige gesellschaftliche Veränderungen gemeinsam angehen möchten. Im HdM sollen Materialkreisläufe für Rest- und Gebraucht-Materialien, für Lebensmittel und Alltagsgegenstände, aber auch für Ideen und Visionen aufgebaut und von dort aus verbreitet werden. Die Erprobung eines solchen Konzepts im städtischen Kontext kann als urbanes Reallabor für zirkuläres Wirtschaften angesehen werden. Das Konzept des HdM und Möglichkeiten eines Ausrollens auf Städte und Regionen wie das Ruhrgebiet erläutert und diskutiert Johannes Scholz von der TU Berlin.
16:15 Uhr – 16:30 Uhr: Abschlussdiskussion und Ausklang
Wir freuen uns auf Sie!
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Julian Mast (Julian.Mast@hs-ruhrwest.de)
Bitte melden Sie sich an.